Zwischen Vorgaben und Autonomie – Hürden bei der Implementation von BNE in der Hochschullehre aus Multiplikator*innensicht

Autor/innen

  • Johanna Weselek Akademische Rätin am Lehrstuhl Bildung für nachhaltige Entwicklung, Universität Regensburg
  • Teresa Ruckelshauß Akademische Mitarbeiterin am Institut für Geographie & Geokommunikation – Research Group for Earth Observation (rgeo) & BNE-Zentrum Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Alexander Siegmund Lehrstuhlinhaber am Institut für Geographie & Geokommunikation – Research Group for Earth Observation (rgeo) & Geschäftsführender Direktor am BNE-Zentrum Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg

DOI:

https://doi.org/10.55310/jfhead.85

Schlagworte:

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Multiplikator*innen, Whole Institution Approach, nachhaltige Hochschule, Hochschullehre

Abstract

Die rekonstruktive Studie beschäftigt sich damit, was BNE-Multiplikator*innen brauchen, um an ihrer Hochschule wirksam werden zu können, und wie sie die aktuelle Verankerung von BNE an ihrer Hochschule wahrnehmen. In dem Beitrag werden zwei zentrale Widersprüche der Interviewten dargestellt: 1) Einige der Multiplikator*innen verwenden religiös geprägte Ausdrücke bei der Beschreibung ihrer Tätigkeit, wie die „gute Botschaft“ zu verkünden, gleichzeitig möchten sie nicht in eine „Missionsrolle“ gedrängt werden. Um diesem Widerspruch zu entgehen, sprechen sie sich für Rektoratsvorgaben für Nachhaltigkeitsthemen aus. 2) Die eigene Autonomie wird befürwortet und gleichzeitig der Wunsch nach Vorgaben für BNE in der Lehre geäußert, die die Autonomie anderer ggf. einschränken würden.

Veröffentlicht

2025-11-28

Ausgabe

Rubrik

Praxisforschung